Freiheit in Schwarz und Silber

Caya (28) arbeitet als Erzieherin und liebt alles, was Raum für Kreativität und neue Eindrücke schafft, ob beim Zeichnen, Kochen […]

Caya (28) arbeitet als Erzieherin und liebt alles, was Raum für Kreativität und neue Eindrücke schafft, ob beim Zeichnen, Kochen oder auf Reisen. Ihre Kaleido trägt sie in Schwarz-Silber. Typ-1-Diabetes begleitet sie seit 17 Jahren, die Kaleido Pumpe trägt sie seit drei Monaten. Fragt man sie, was Kunst, Kochen und Reisen ihr bedeuten, kommt die Antwort sofort: „Ja, irgendwo halt ein Stück Freiheit. Neues entdecken.“

Kinder, Kreativität und ein Stück Freiheit

Caya zeichnet, reist und kocht. Sie lebt seit 19 Jahren vegetarisch, seit 12 Jahren mit Zöliakie und seit 17 Jahren mit Typ 1, in ihrer Küche wird also viel ausprobiert, und daraus ist mit der Zeit eine echte Leidenschaft geworden. „Ich glaube, dass die Krankheit mir auch so ein bisschen diese Leidenschaft zum Kochen gebracht hat, weil ich einfach viel herumexperimentieren musste.”

Die zweite Konstante ist ihr Beruf, von dem sie begeistert erzählt. „Kinder sind einfach cool. Man kann mit ihnen super viel machen und erleben. Es ist ein sehr schöner Job, der dir auch sehr viel zurückgibt.”

Siebzehn Jahre und dann eine Entscheidung

Caya war zehn Jahre alt, als der Diabetes dazukam. Weil es in ihrer Familie mehrere Menschen mit Typ 1 gibt, erkannte ihre Mutter die Anzeichen früh und ließ bei einem normalen Kinderarzttermin den Blutzucker messen, danach ging es für zwei Wochen ins Kinderkrankenhaus.

Es folgten siebzehn Jahre mit dem Pen und eine Akzeptanz, die sich Zeit gelassen hat. „So richtig akzeptiert hab ich den Diabetes echt erst seit ein, zwei Jahren”, sagt sie. Verändert hat das eine Entscheidung aus dem vergangenen Jahr: „Die Pumpe hat mir dabei echt krass geholfen.”

Anders machen würde sie im Nachhinein nur den Zeitpunkt. „Warum hast du dich nicht schon vor zehn Jahren dafür entschieden?”

Ein Gedanke weniger, mehr Raum für den Alltag

Am meisten schätzt Caya, was sie seitdem nicht mehr mitdenken muss. „Sie nimmt einem schon sehr vieles ab. Man muss nicht mehr durchgehend daran denken, weil sie ja auch sehr eigenständig arbeiten kann.” Ganz weg ist das Thema nicht, ihre Schwester hat ebenfalls Typ 1 und auf Social Media teilt Caya viel aus ihrem Alltag, aber: „Ich denke nicht mehr so viel daran seit der Pumpe.”

Auf der Arbeit nutzt sie den Zen-Modus vor allem für Elterngespräche, und die Pumpe trägt sie bewusst am Bauch statt am Arm, weil den ganzen Tag kleine Hände in ihrer Nähe sind. Die Kinder wissen Bescheid, das ist ihr wichtig: „Umso offener ich drüber spreche, desto besser ist es für alle.” Als es neulich piepte, kam prompt die Frage: „Ist das wieder deine Pumpe?”

Schwarz-Silber und bereit für Neues

Gefallen hat Caya an der Kaleido sofort, wie sie aussieht: „Optisch hab ich gedacht, eigentlich ganz cool, weil die auch recht klein ist.”

Die Farbe hat sie praktisch ausgesucht, Schwarz-Silber „passt zu jedem Outfit”, beim nächsten Mal wären Orange und Pink eine Option. Beide Schlauchlängen hat sie getestet: „Wenn man dann doch lieber was Schlauchloses will, ist der kurze Schlauch eigentlich ganz cool, weil es ja fast ähnlich ist wie so eine schlauchlose Pumpe.”

Auf Mallorca, ihrem ersten Badeurlaub mit Pumpe, hat sie sie fürs Meer abgekoppelt und danach wieder angeschlossen, und ob das unkompliziert war? „Doch, eigentlich schon.”

Weniger Diabetes im Kopf

Dazu kommen Funktionen, die einer Köchin den Alltag leichter machen, etwa bei einer Pizza: „Davor musste man das gestückelt spritzen. Jetzt hat man diese Funktion, dass man das eingeben kann, und die Pumpe macht das dann selber.”

Auch vor den Nächten hatte sie anfangs Respekt, weil sie nicht wusste, ob die Pumpe beim Schlafen stören würde: „Jetzt merke ich das schon gar nicht mehr.”

Ihr Rat an andere

Offen mit jemandem sprechen, sagt sie, und sich in Ruhe die Optionen anschauen. „Ich würde es jedem auf jeden Fall mal empfehlen. Es erleichtert einfach den Alltag.”

Zehn Jahre früher wäre schön gewesen, aber Schwarz-Silber passt zu allem, und von der Welt gibt es noch viel zu entdecken.

Ihre nächsten Besteigungen hat sie bereits im Kopf. Aber Ecuador, Cotopaxi und Chimborazo werden immer etwas Besonderes bleiben: der Ort, an dem sie gelernt hat, dass sie ihre Grenzen überschreiten, auf ihre Vorbereitung vertrauen und sich auf Kaleido verlassen kann, um die komplizierten Teile ein wenig einfacher zu machen.


Dieser Blog basiert auf Cayas persönlichen Erfahrungen und kann nicht als medizinischer Rat angesehen werden. Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. 
 
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