Von Accu-Chek Insight zu Kaleido: „Manchmal merke ich gar nicht, dass ich sie trage”

Jan de Groot (58) aus Velsenbroek verwendete zwei Jahre lang die Accu-Chek Insight-Pumpe von Roche. Als das Unternehmen jedoch  bekannt […]

Jan de Groot (58) aus Velsenbroek verwendete zwei Jahre lang die Accu-Chek Insight-Pumpe von Roche. Als das Unternehmen jedoch  bekannt gab, die Produktion und den Support einzustellen, musste Jan sich nach einer Alternative umsehen. In Absprache mit seiner Diabetesberaterin entschied er sich für Kaleido. Und das war, wie sich herausstellte, die beste Entscheidung, die er treffen konnte. „Ich bin mit dieser Pumpe zufriedener als mit meiner vorherigen. Meine ‚Time in Range‘ ist jetzt viel höher.“

Jan hat seit etwa 15 Jahren Typ-1-Diabetes. Die Diagnose kam für ihn wie ein Schock. „Es kam für mich völlig unerwartet”, erzählt er. „Starker Durst, Wunden, die nicht heilten. Beim Arzt stellte sich heraus, dass mein Wert bei über 500 mg/dL (28 mmol/L) lag.“ Die ersten zwei Jahre kam er ohne Pumpe aus, aber seit er auf die Pumpentherapie umgestiegen ist, genießt er die Vorteile der zusätzlichen Flexibilität. Diese Freiheit möchte er nicht mehr missen.

Mitteilung von Roche
Zwei Jahre lang benutzte Jan seine Accu-Chek Insight-Pumpe und war sehr zufrieden. Bis ein Brief im Briefkasten lag, in dem stand, dass Roche die Produktion von Insulinpumpen einstellen würde. „Ich habe das Thema bei meiner Diabetesberaterin angesprochen. Sie wusste noch nichts davon.“ Jan fand das schade. Aber er sieht es auch nüchtern: „Es ist, wie es ist. Entweder eine neue Pumpe oder manuelles Spritzen. Da ist die Entscheidung schnell getroffen.“

Die Entscheidung für Kaleido
Zunächst hatte Jan vor, zu einer anderen Insulinpumpe zu wechseln, einer Marke, die er bereits kannte. Aber seine Diabetesberaterin schlug vor, zunächst in Ruhe zu vergleichen. Sie legte eine Kaleido zum Vergleich auf den Tisch. „Die Kaleido war um ein Vielfaches kleiner“, erinnert sich Jan. „Und man kann sie auf dem Bauch, auf dem Rücken tragen, wo immer man will. Andere Insulinpumpen sind größer und müssen in der Hosentasche getragen werden.“ Jan entschied sich noch am selben Tag für Kaleido. Die Diabetesberaterin musste über seine Entschlossenheit lachen: „Aber ja, ich könnte ewig darüber diskutieren. Das hier schien mir einfach einfacher.“

Keine Kabel, kein Ärger
Jan arbeitet als Selbstständiger im Baugewerbe und schätzt die Vorteile der Kaleido:. „Meine alte Pumpe hatte einen ziemlich langen Schlauch. Der blieb während der Arbeit manchmal irgendwo hängen, was regelmäßig zu Problemen führte. Die Kaleido-Pumpe trägt er am Bauch, geschützt unter einem T-Shirt oder Pullover. Ich benutze sie jetzt seit etwa drei Monaten und sie ist noch kein einziges Mal abgefallen.“ Auch den wiederaufladbaren Akku findet Jan eine Erleichterung. Früher gab seine Pumpe regelmäßig während der Arbeit oder nachts einen Alarmton von sich, weil die Batterie fast leer war. „Das sorgt doch für leichte Panik, obwohl man genau weiß, dass die Batterie noch einen Tag lang durchhält. Aber diese Pieptöne machen einen einfach verrückt!“ Jan lädt seine Kaleido-Pumpe gleichzeitig mit dem Wechseln seines Insulinreservoirs und Sensors auf. Einfach und ohne Stress.

Der Wechsel war gar nicht so schwer
Jan nutzte bereits bei mit seiner Accu-Chek Insight DBLG1, den selbstlernenden Algorithmus von Diabeloop. Das machte den Wechsel wesentlich einfacher. „Ich konnte die Einstellungen fast vollständig aus dem alten System übernehmen.“ Das Einzige, woran er sich erst gewöhnen musste, war das selbstständige Befüllen der Insulinampulle. Seine Ansprechpartnerin aus dem Diabetes-Fachhandelhalf ihm zu Hause dabei. „Sie nahm sich bei der technischen Einweisung viel Zeit für mich und erklärte mir alles in Ruhe. Das war sehr angenehm.“ Außerdem suchte Jan online nach Tipps, auf YouTube und auf der Website von Kaleido. „Zum Befüllen der Kartusche gibt es praktische Videos. Das funktioniert jetzt prima.“

Bessere Ergebnisse
Was Jan nicht erwartet, hatte: Seine Glukosewerte haben sich deutlich verbessert. „Ich liege viel häufiger im Zielbereich als zuvor. Warum das genau so ist, weiß ich selbst nicht. Meine Diabetesberaterin glaubt, dass ich durch den Wechsel zu Kaleido eine Art Neustart hatte. Das könnte gut sein, denn an meinen Essgewohnheiten habe ich nichts geändert. Es funktioniert einfach besser.“ Das ist ein Gewinn, den er vorher nicht erwartet hatte.

Die Pumpe, die man vergisst
Jan schließt mit einer Bemerkung, die seine Erfahrungen mit der Kaleido-Pumpe vielleicht am besten zusammenfasst: „Ich bin schon ein paar Mal unter die Dusche gegangen, während ich die Pumpe noch getragen habe. Das macht mir überhaupt nichts aus! Sie ist wirklich ein Teil von mir geworden.“

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